Skip to main content
Filtration/Inopor

Förderprojekt „HydrAPlas“: Nachhaltige Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Ammoniak

Die primäre Aufgabe von RKV (Rauschert Kloster Veilsdorf) in diesem vom BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) geförderten Projekt, ist die Entwicklung und Charakterisierung keramischer Membrankontaktoren zur Extraktion von Ammoniak (gasförmig) aus wässrigen Medien im dezentralen Betrieb.

Das in Veilsdorf tätige F&E-Team bringt seine Fachexpertise zusammen mit 6 weiteren Projektpartnern und 4 assoziierte Partner im vom BMWE geförderten Projekt HydrAPlas ein. Zielsetzungen des auf 3 Jahre (05.2025-04.2028) veranschlagten Projektes sind: 

  • eine Verbesserung der Transportfähigkeit von Wasserstoff mittels einer kostengünstigen und energieeffizienten Rückumwandlung des als Wasserstoffträgers eingesetzten Ammoniaks. 
  • Nutzbarmachung von Ammoniak aus regional anfallenden Reststoffen für die Energieerzeugung (dezentrale Wasserstofferzeugung) bei gleichzeitiger Reduktion der Treibhausgasemissionen. 

     

Dies ist von nationaler und internationaler Relevanz vor dem Hintergrund der politisch geforderten Reduktion der Treibhausgasemissionen bei gleichzeitig steigendem Energiebedarf, insbesondere im industriellen Sektor. Um dies zu erreichen sind innovative Konzepte erforderlich, wie zum Beispiel die Nutzung von ‚Ammoniak als Wasserstoffträger. Gegenwärtig sind für die Rückumwandlung von Ammoniak zu Wasserstoff im Energiesektor noch keine Verfahren großtechnisch etabliert. Bekannte und genutzte Verfahren (z.B. Cracking) sind aufgrund hoher Kosten (Energie / Katalysatorkosten) technisch und wirtschaftlich optimierbar. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl an regionalem Quellen, deren Potential zur Gewinnung von Ammoniak-Gas als Rohstoff für die Wasserstoffgewinnung gegenwärtig nicht genutzt wird. Für eine Konzeptskizze des Gesamtprojektes, siehe die Abbildung.